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Durch das Abbrennen von Moxa, aus dem auch in den hiesigen Regionen wachsenden Kraut Artemisia Vulgaris, werden die Akupunkturpunkte erwärmt und stimuliert. Diese Methode ist so alt wie die Akupunktur und ein wichtiger Bestandteil der TCM. Die Anwendung kann nur bei gewissen Befunden vorgenommen werden.

Das getrocknete Kraut kann mit verschiedenen Formen und Techniken angewendet werden: Verbrennen von Moxakraut auf Nadeln, in Form von Zigarren, Reiskörnern oder noch dünner, genannt Fadenmoxa, auf lngwer- oder Knoblauchscheiben oder auf einem Salzbett. Je nach Methode veranlasst das abbrennende Moxa nebst der blossen Wärmezufuhr in die tiefen Schichten des Körpers, Blutaufbau, Zerstreuung von Blockaden und Schmerzen, Entgiftung oder Qi-Aufbau.

Bei den meisten Formen von Moxibustion wird die Haut nicht berührt (indirektes Moxa), so dass die Gefahr von Brandblasen gemindert werden kann. Bei Reiskornmoxa wird das Moxakraut direkt auf die Haut gelegt (direktes Moxa) und so angezündet, so dass hier eine gute/schnelle Kommunikation zwischen Patient und Therapeut notwendig ist, um Brandblasen zu vermeiden. Trotz sachgemässer Ausführung von Moxibustion kann es in Einzelfällen vorkommen, dass Brandblasen entstehen. 

Moxa / Moxibustion

Unsere Therapeuten / Terminbuchung

Hier finden Sie unsere Akupunktur Therapeuten und hier unsere Tuina Therapeuten, die Moxa Behandlungen durchführen.

Für eine Terminbuchung steht Ihnen unser Sprechstundenpersonal gerne telefonisch (043 540 30 70) oder per E-Mail (info@anisanis.ch) zur Verfügung.

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Das Schröpfen ist ebenfalls Bestandteil der TCM und war früher auch in Europa weit verbreitet. Dabei wird das Gefäss – meist aus Glas oder Bambus – innen mit einer Flamme erwärmt und danach rasch auf die Haut aufgesetzt. Die Wärme erzeugt im Innern des Schröpfgefässes einen Unterdruck; dieses saugt sich an der Haut fest. Heute kommen je nach Körperregion auch Gläser zum Einsatz, bei denen der Unterdruck mit einer kleinen Pumpe hergestellt wird.

Die sichtbare Wirkung des Schröpfens ist eine gerötete Hautwölbung. Nach der Behandlung kann sich die geschröpfte Stelle blau verfärben und unter Umständen mehrere Tage bestehen bleiben, bevor sie wieder ganz verschwindet.

Beim Schröpfen werden die Kapillargefässe angeregt, der Blutfluss wird stimuliert, und die Poren werden geöffnet. Nach TCM wird beim Schröpfen auch mit dem Qi-Fluss gearbeitet, indem zum Beispiel Meridian-Blockaden behoben oder Kälte und Toxine ausgeleitet werden.

Unsere Therapeuten / Terminbuchung

Hier finden Sie unsere Akupunktur Therapeuten und hier unsere Tuina Therapeuten, die Schröpfen durchführen.

Für eine Terminbuchung steht Ihnen unser Sprechstundenpersonal gerne telefonisch (043 540 30 70) oder per E-Mail (info@anisanis.ch) zur Verfügung.

Startseite » Angebot Praxis » Shiatsu

Shiatsu wurzelt in der Traditionellen Chinesischen Philosophie und Gesundheitslehre. Es handelt sich um eine Lebensweisheit die uns lehrt, wie der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele zu verstehen ist. Sie zeigt auf, dass Gesundheit dann gegeben ist, wenn der Mensch mit sich, der Umwelt und den ständigen Veränderungen im Einklang ist.

Der japanische Begriff Shiatsu heisst wörtlich übersetzt „Finger-Druck“. In der Behandlung wird mit Daumen, Händen, Ellbogen und Knien in fliessenden Bewegungen angemessener Druck auf die Meridiane (Energiebahnen) ausgeübt. Je nach Bedarf werden weitere Techniken wie Rotationen der Gelenke und Dehnungen eingesetzt. Durch Shiatsu werden energetische Blockaden und Stauungen gelöst und die natürlichen Selbstregulierungskräfte stimuliert. Der Energiehaushalt wird harmonisiert und die körperlich-seelische Ausgeglichenheit gefördert.

Das Ziel von Shiatsu ist es, durch die Berührung des Körpers das physische, emotionale und geistige Wohlbefinden zu fördern und Möglichkeiten der Entfaltung und Entwicklung aufzuzeigen.

Das Shiatsu wird am bekleideten Körper durchgeführt, weshalb die Patienten gebeten sind, in bequemen Kleidern zu erscheinen oder sich vor der Behandlung umzuziehen.

Erfahre auch mehr über unser Angebot Traumaberühren-Soma.

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Hier finden Sie unsere Shiatsu Therapeuten.

Für eine Terminbuchung steht Ihnen unser Sprechstundenpersonal gerne telefonisch (043 540 30 70) oder per E-Mail (info@anisanis.ch) zur Verfügung.

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Seit mehr als 2000 Jahren wird die Tuina-Massage täglich in der klinischen TCM-Praxis angewandt. Sie gehört zur Physiotherapie und ist nicht mit der normalen Massage zu vergleichen. Tuina ist eine selbstständige, chinesische manuelle Medizin mit weitem Indikationsfeld (Anwendungsgebiet) ohne Nebenwirkungen und mit guten Ergebnissen.

Tuina setzt sich zusammen aus den chinesischen Wörtern „tui» (schieben, drücken) und „na“ (greifen, ziehen), da diese manuellen Techniken bei der Behandlung angewandt werden. Unter dem heutigen Begriff Tuina werden Schiebe- und Reibe- sowie ziehende Techniken verstanden, die sowohl Akupressur als auch Variationen der Druckbehandlungen der Energiepunkte (mit den Fingern, der Faust, dem Ellenbogen und dem Knie) enthalten.

Das Ziel von Tuina ist Blockaden der Energiebahnen aufzulösen und den Energiefluss zu fördern, wie auch die Organe positive zu beeinflussen. Die Massage beeinflusst die Körperfunktionen, wie auch krankhafte Veränderungen des Blutes, des Gehirns und der Organe.

Tuina ist besonders wirksam bei Störungen des Bewegungsapparates, bei Arthrose, Asthma, Magenschmerzen, aber auch bei vielen anderen Problemen wie Verstopfung, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, nach einem Schlaganfall, bei Verletzungen oder bei Verspannungen, um innere Disharmonien positiv zu beeinflussen.

Eine spezielle Form des Tuina findet sich in der Kinderheilkunde. Kinder und Säuglinge sprechen sehr gut auf Kinder-Tuina an. Das ermöglicht die wirkungsvolle Behandlung zahlreicher Krankheitsbilder, ohne dass mit Akupunkturnadeln in den Körper eingegriffen oder das Kind mit Arzneimitteln therapiert werden muss.

Die Wellness-Tuina ist eine individuelle Behandlung zur Gesunderhaltung, zur Vorbeugung, zum Abbau von Negativstress und zur Regulation des Ganzkörper-Funktionssystems, um Seele und Körper in Einklang zu bringen.

Tuina wird am bekleideten Körper oder auch mit Ölen direkt auf der Haut durchgeführt. Idealerweise erscheinen die Patienten in bequemen Kleidern oder ziehen sich vor der Behandlung um.

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Die Kräutertherapie oder Phytotherapie gilt als die höchste Form der Traditionellen Chinesischen Medizin. In der TCM werden die Kräuter nach klassischer Syndromdiagnostik (bianzheng) und umfangreicher Anwendungsvorschiften (yingyong) eingesetzt. In China wird hierbei mit grosser Präzision vorgegangen. Jedes Kraut ist mit Geschmack, thermischer Wirkung, Organzuordnung und spezieller Wirkung beschrieben. 

Bei der Phyto-West nach TCM, also der Therapierung mit lokal gedeihenden Kräutern, werden unsere Kräuter nach den Gesichtspunkten der chinesichen Diagnostik und Traditionen der chinesichen Kräuterheilkunde verschrieben.

Es gibt gute Gründe, heimische Kräuter zu verwenden: Sie wachsen in unseren Gärten und entsprechen uns. Sie sind leicht erhältlich und ausserdem kostengünstig. Auch stammen sie aus besser kontrollierbarem Anbau und sind sowohl ökologisch als auch ökonomisch vertretbar.

Für die Behandlung sucht der Naturarzt in der Regel eine Hauptsubstanz und verschiedene begleitende Substanzen aus und mischt sie in exakt ausgearbeitete Verhältnisse. Jeder Patient erhält so ein natürliches Arzneimittel, das nach seinen individuellen Bedürfnissen zusammengestellt ist und im Verlauf der Behandlung an den aktuellen Gesundheitszustand angepasst wird.

Die Kräuter werden meist als Urtinktur, gelegentlich als Spagyrik oder Tees, zur Einnahme, teilweise auch zur äusseren Anwendung oder Bäder verordnet und für jeden einzelnen Patienten von einem Partner  gemäss Diagnose zu individuellen Rezepturen kombiniert. Die Kräuter werden über mindestens zwei bis vier Monate in Tropfenform eingenommen.

Je nachdem ob diese Methode in Ihrer Police integriert ist, übernehmen die Kassen diese Kosten (ausser von der Visana).

Kräutertherapie / Phytotherapie Angebot

Chinesische Arzneimittel-Therapie

Die chinesische Arzneimittel-Therapie reicht weit in die Zeit zurück. Die aus Jahrhunderten gesammelten Rezepturen sind ein grosser Schatz an Erfahrung. Aus den ca. 3000 bekannten Substanzen werden in der heutigen Praxis ca. 550 eingesetzt. Die Substanzen werden der Natur entnommen aus Pflanzen, Pilzen, Mineralien und wenigen tierischen Produkten. Die heutigen Verabreichungsformen aus Granulat, Dekokt, Tropfen, Salben oder Sirup werden aufgrund des Wirkungsziels verschrieben. Eine Einnahmedauer kann sich zwischen einem und mehreren Monaten bewegen.

Eine Rezeptur wird individuell zusammengestellt und besteht aus bis zu 20 Substanzen, wobei die Diagnostik nach Chinesischer Medizin die Basis dafür bietet. Unter Beobachtung des Behandlungsverlaufes werden die Rezepturen angepasst.

Die chinesischen Substanzen werden in der Schweiz von Swissmedic geprüft und unterliegen strengsten Qualitätskontrollen. Sie werden auf Schadstoffe, Schwermetalle, Toxizität oder Pestizide getestet. Die Abgabe an die Patienten und Patientinnen erfolgt über zertifizierte Partner-Apotheken.

Je nachdem ob diese Methode in Ihrer Police integriert ist, übernehmen die Kassen diese Kosten (ausser von der Visana).

Unsere Therapeuten / Terminbuchung

Hier finden Sie unsere Kräuter / Phyto-West Therapeuten.

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Akupunktur

Bei der Akupunktur werden feinste Nadeln in genau definierte Akupunkturpunkte gestochen. Diese Punkte befinden sich auf Meridianen, welche die Organsysteme oder Funktionskreise verbinden. Bis heute sind 361 klassische Punkte auf 12 Leitbahnen (Meridianen) und gut weitere 2000 Akupunkturpunkte geortet. Je nach Erkrankung, Konstitution, Alter und sogar Jahreszeit werden die entsprechenden Punkte ausgewählt und die Nadeln mit unterschiedlicher Nadeltechnik in die Akupunkturpunkte gesetzt.

Mit Hilfe der Akupunktur nimmt der Therapeut Einfluss auf das Qi des Patienten und bringt so das Ungleichgewicht von Yin und Yang wieder in Ordnung. Akupunktur wird durch folgende Zusatztherapien unterstützt oder verstärkt:

Ohr-Akupunktur

Das Ohr bildet eine Zone auf der alle Organe des Körpers dargestellt sind. Durch die Ohr-Akupunktur können die ungefähr 110 Akupunkturpunkte zur Diagnose und Therapie verwendet werden.

Laser-Akupunktur

Hierbei werden die Reize nicht über Akupunkturnadeln, sondern durch das Licht eines Lasergerätes gesetzt. Diese Therapieform kommt vor allem bei Kindern oder Menschen mit Nadelphobie zum Einsatz. Die Laser-Akupunktur ist viel schwächer, in ihrer Wirkung, als die Traditionelle Akupunktur.

Akupunktur Angebot

Sternhammer / Pflaumenblütenhammer

Damit werden bei bestimmten Krankheitssymptomen die Akupunkturpunkte und das umliegende Gewebe verstärkt stimuliert.

Moxa / Moxibustion

wird hier erklärt

Schröpfen

wird hier erklärt

Gua Sha

wird hier erklärt

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Die Diagnose in der Traditionellen Chinesischen Medizin verlässt sich auf Jahrtausende altes Wissen und beruht auf vier Prinzipien:

Neben dem Gesamteindruck berücksichtigt der TCM-Therapeut auch die Farbe von Gesicht, Körper und Schleimhäuten, die Körperform, Körperhaltung und Bewegung, Zustand und Glanz von Augen und Haut, die Lippen und die Nase, Farbe, Form und Belag der Zunge. Ein weiteres Merkmal für den Zustand eines Patienten ist sein Geruch. Die pathogenen Körperstellen werden abgetastet und untersucht; besonders wichtig ist beim Tasten jedoch der Puls. Aus der Fülle dieser Informationen erschliesst sich der Therapeut ein differenziertes Muster der Disharmonie und daraus ein ganzheitliches Behandlungskonzept.

Bei der ausführlichen Befragung wird auf die Beschwerden und die medizinische Vorgeschichte eingegangen. Dazu gehören die familiäre und soziale Situation, allenfalls medizinische Berichte und Überweisungsschreiben.


Dabei werden Zunge, Hautfarbe, Körpertypus und die Art der Bewegung des Patienten untersucht.

Zungendiagnose:

Die Zungendiagnostik ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin ein zentraler Bestandteil der Diagnosestellung. Form, Farbe, Struktur und Belag der Zunge geben Hinweise auf den energetischen Allgemeinzustand sowie auf mögliche Disharmonien der inneren Organe und Funktionskreise. Anhand verschiedener Veränderungen kann der TCM-Therapeut Krankheiten, deren Entwicklungsstadien und den Verlauf der Behandlung beurteilen.

Beim Zuhören wird auf den Klang und die Farbe der Stimme, auf die Atmung und die Körpergeräusche geachtet. Ein weiteres Merkmal für den Zustand eines Patienten ist sein Geruch.

Dabei werden Zunge, Hautfarbe, Körpertypus und die Art der Bewegung des Patienten untersucht.

Pulsdiagnose:

Die Traditionelle Chinesische Medizin unterscheidet rund 25 Pulsqualitäten. Der Puls wird an beiden Handgelenken an jeweils drei Positionen und in verschiedenen Tiefen gemessen. Über die Pulsdiagnose erkennt der TCM-Therapeut Störungen im Energiefluss, Ungleichgewichte zwischen Yin und Yang sowie Hinweise auf Disharmonien der Organe, Körpersäfte und Lebenskraft.

Angebot an Methoden

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Die Traditionelle Chinesische Medizin ist eine ganzheitliche Medizin, die über etliche Methoden verfügt, um den Patienten in seiner Gesundung auf allen Ebenen zu unterstützen.

Welche Methoden sich für ein bestimmtes Krankheitsbild ergänzen, wird bei der Anamnese durch den Therapeuten ausgearbeitet und am Diagnosetermin in Form eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes mit dem Patienten besprochen. 


Philosophie Praxis anisanis

Philosophie

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Nicht zu trennen, was nicht zu trennen ist und zu teilen, was sich zu teilen lohnt, weil alles was wir teilen sich verdoppelt, das ist wahres Wachstum.

Das ist ein Grundgedankengut, dem wir in unserer Praxisplattform folgen, sowohl in der Praxistätigkeit beim Behandeln, als auch in der Zusammenarbeit mit den Kollegen.

Die wahre ganzheitliche Arbeit ist erst dann ganzheitlich, wenn wir den Mensch auch in seiner Ganzheit betrachten. Körper und Geist, als untrennbare Lebgefährten. Nicht auf der Symptomebene zu verharren, und sich mit dem Benennen der Krankheit zufrieden zu geben, sondern den Blick auf den ganzen Menschen zu legen, um den grossen Zusammenhang seiner Befindlichkeit zu erfassen, denn «mit dem Fernrohr kann man das Universum nicht erkennen». Wieder verwurzeln, was die Wurzel verloren hat, um eins zu sein mit sich, dann fühlen wir uns gesund und wohl.

Will heissen: Hat ein Mensch Kopfschmerzen oder Fieber, ist es nicht damit getan, den Schmerz zu beenden und das Fieber zu senken, sondern Wissen zu wollen, woher kommt der Schmerz und warum hat er Fieber. Nachdem wir verstanden haben, können wir dort beenden, wo es nachhaltig beendet werden kann. In der TCM gibt es für beide Erkrankungen zahlreiche Ursachen, die von Verspannungen auf Grund von ungenügender Stressbewältigung, über Nahrungsmittelunverträglichkeit bis hin zu Liebeskummer reichen können.

Ganz bestimmt ist es jedoch nicht ratsam, nur den «Alarm» auszuschalten, durch das beenden der Symptome, zum Beispiel mit fiebersenkenden Mitteln. Dieses Arbeiten auf der Suche nach der Wurzel und somit nach der Ursache, nennt man Biao Ben.

Das Lingshu, eines der Klassischen geistigen Welten Shen. Das Arbeiten nach Biao Ben erinnert uns daran, dass Akupunktur nur nachhaltig wirksam ist, wenn sie von Hand eines solchen Akupunkteurs ausgeführt wird, dessen Geist bis zu den Herzen gehen kann, an dem die geistigen Welten Shen des Patienten sich befinden». (Lingshu Kapitel 8)


Philosophie TCM

Die Aufgabe des TCM-Arztes ist es, zu erkennen, was selber nicht erkannt werden kann und den grossen Zusammenhang wieder herzustellen.

So weiss das Lingshu dazu, dass ein guter Praktiker eine Diagnose von sich gibt, die aus ihm selbst aufsteigt bis zum geistigen seines Patienten, der ihm Zeichen der Wiedererkennung gibt, die geistigen Welten kommunizieren frei zwischen ihnen und es kann verändert werden, was bereit ist zur Veränderung, um wieder heil zu werden.

Es geht dabei also darum, den Patienten selber wieder ins Bild zu setzten – anstatt ihm eine „lateinische Diagnose“ zu überreichen – einen begreifbar und somit begehbaren Weg aufzuzeigen, wie er seine Gesundheit wieder ins Gleichgewicht bringen kann, denn die Gesundheit ist immer existent in jedem von uns und mit dieser gesunden Energie wird in der TCM gearbeitet. 

Praxis TCM

TCM

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Die Geschichte der Traditionellen Chinesischen Medizin reicht mehr als 5000 Jahre zurück. In der TCM ist Gesundheit gleichbedeutend mit der Fähigkeit, seine innere Harmonie zu erhalten. Das wiederum hängt vom gleichmässigen Fluss des Qi, des Ursprungs aller Energie, ab. Das Qi fliesst in den Meridianen (Energieleitbahnen) und verbindet die Organe des Körpers miteinander.

Die innere Harmonie findet sich im Ausgleich von Yin und YangÜberwiegt das eine, ist das Gleichgewicht gestört und das macht den Mensch über kurz oder lang krank. So ist es der Traditionelle Chinesischen Medizin (TCM) möglich, egal ob sich zum Zeitpunkt der Diagnose bereits sichtbare Veränderung an einem Organ manifestiert haben oder nicht, Faktoren für Krankheiten früh zu erkennen und durch eine ausgeglichene Lebensweise, dazu gehören unter anderem eine ausgewogene Ernährung, genügend Bewegung, das richtige Mass an Schlaf, sowie ausgeglichene Emotionen, zu beseitigen.

Manifestiert sich trotzdem eine Erkrankung, dann hat die TCM eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten.


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